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didacta 2018, 20. - 24. Februar
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Auf der didacta 2018 wird Schulbuch des Jahres ausgezeichnet

Erstmals mit dem Didacta Verband als neuen Partner küren das Georg-Eckert-Institut - Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb unter mehr als 50 Kandidaten das Schulbuch des Jahres.

09.02.2018

Das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI), das 2015 sein 40-jähriges Jubiläum feierte, hat sich zur Aufgabe gemacht, Schulbücher aus kulturwissenschaftlich-historischer Perspektive zu untersuchen - mit dem Ziel, als wissenschaftliches Institut zur Verbesserung der schulischen Bildung rund um den Globus beizutragen. Mehr als 175 000 Schulbücher und Lehrpläne aus über 170 Ländern hält die Forschungsbibliothek des GEI bereit, das mit dem Informations- und Kommunikationsportal Edumeres.net zudem einen virtuellen Zugang zur Schulbuch- und Bildungsmedienforschung ermöglicht. Zu den Partnern des GEI bei der Wahl des Schulbuchs des Jahres 2018 gehört neben der Bundeszentrale für politische Bildung, die das Bewusstsein für Demokratie und politische Partizipation fördern will, erstmals auch der Didacta Verband.

Auf der didacta 2018 sollen Schulbücher für die Sekundarstufe I in den Kategorien Sprachen, Gesellschaft und MINT ausgezeichnet werden. Mehr als 50 Lehrwerke wurden im Vorfeld von Schulbuchverlagen, Lehrenden und Lernenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht. Unter den Kandidaten konnte die Experten-Jury, welche die Lehrwerke intensiv begutachtet und drei Werke je Kategorie nominiert hat, einen eindeutigen Trend identifizieren: Fachwissen wird in lebensweltliche und gesellschaftliche Kontexte eingebunden. Vor allem in der Kategorie Sprachen zeichnen sich die teilnehmenden Bücher dadurch aus, realistische Gesellschaftsbilder zu vermitteln, indem die Schulbücher sich mit Alltagsfragen beschäftigen, interkulturell sensibilisieren oder Jugendsprache aufgreifen.

Die Experten-Jury konzentrierte sich bei ihrer Bewertung auf folgende Kriterien: didaktisches Gesamtkonzept, fachliche Korrektheit und Aktualität, kreative Umsetzung der Bildungsstandards, Schülerorientierung sowie Aufgabenkultur und Gestaltung. "Auf die meisten Schulbücher in Deutschland treffen viele der genannten Qualitätsmerkmale zu", bilanziert Prof. Dr. Eckhardt Fuchs als Direktor des Georg-Eckert-Instituts und Juryvorsitzender. "Sicher gibt es immer mal wieder Mängel, wenn etwa eine Quelle, der Begleittext und das dazugehörige Bild nicht zusammenpassen oder Inhalte falsch oder nicht aktuell sind, aber das ist sicher nicht die Regel. Positiv aufgefallen sind in diesem Jahr auch die zahlreichen ergänzenden Materialien wie Arbeitsblätter, DVDs und weiterführende Internet-Links, die vielfältige Differenzierungsmöglichkeiten bieten."

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