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Digitalisierung der Bildung? Aber sicher!

Der Open-Source-Anbieter Univention will mit einem zentralen Vermittlungsdienst nicht nur den datenschutzkonformen Umgang mit den digitalen Identitäten von Schülern und Lehrkräften sicherstellen, sondern auch die Einführung digitaler Bildungsangebote erleichtern.

06.09.2017
univention-id-management

Als führende Anbieterin von Open-Source-Lösungen für Betrieb und Management von IT-Infrastrukturen ist die Univention GmbH vor allem mit ihrem Kernprodukt Univention Corporate Server (UCS) bekannt geworden. UCS ermöglicht Organisationen unter anderem, über das integrierte App-Center schnell und einfach mehr als 90 zusätzliche Enterprise-Anwendungen einzubinden und für mobile Geräte sowie Desktops und Server bereitzustellen. Nun setzt sich Univention für ein Infrastrukturkonzept ein, das zu den vorhandenen föderalen Strukturen im Bildungswesen passen und daher leicht und schnell umsetzbar sein soll.

Univention will die unterschiedlichen IT-Systeme von Schulen, Schulträgern und Bundesländern so organisieren, dass die Authentifizierung der Benutzeridentitäten von Schülern und Lehrpersonal als - wie es Univention-Geschäfstführer Peter Ganten ausdrückt - quasi hoheitliche Aufgabe der Institutionen erhalten bleibt. Zu diesem Zweck soll ein Vermittlungsdienst eingerichtet werden, der den Austausch zwischen Anbietern von Bildungsinhalten und Bildungseinrichtungen auf Basis vorhandener Identitätsmanagement-Systeme ermöglicht. Mit der von Univention vorgeschlagenen Lösung sollen sich also externe Angebote mit der Benutzerverwaltung von Behörden und Unternehmen in ein föderales Gesamtsystem integrieren lassen. "Der Charme unseres Ansatzes liegt darin, dass er den Wettbewerb fördert und gleichzeitig die digitale Souveränität des Bildungsbereiches gegenüber großen privatwirtschaftlichen Akteuren stärkt", betont Ganten. "Schulbehörden werden in die Lage versetzt, ohne einen aufwändigen Umbau ihrer Infrastruktur frei aus einem größeren digitalen Bildungs- und Dienstleistungsangebot als bisher auszuwählen. Wird der ID-Vermittlungsdienst mit Open-Source-Software realisiert, ließen sich zudem die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit jederzeit unabhängig überprüfen. Gleichzeitig profitieren aber auch die Anbieter von Lehrmaterialien und Software von dem Dienst, da sie ihre Angebote sehr viel einfacher und kostengünstiger bundesweit zur Verfügung stellen könnten."

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