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didacta News

Trendspots zur didacta 2018 in Hannover - Folge 3

Klare Kante gegen Schulstrukturdebatten in Niedersachsen.
Grant Hendrik Tonne, seit Ende November Niedersachsens neuer Kultusminister, tritt mit einer ambitionierten Agenda an. Die Verbesserung der Unterrichtsversorgung und Entlastung der Lehrkräfte soll mit Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit in der niedersächsischen Schullandschaft einhergehen.

29.12.2017

Klare Kante gegen Schulstrukturdebatten in Niedersachsen
Grant Hendrik Tonne, seit Ende November Niedersachsens neuer Kultusminister, tritt mit einer ambitionierten Agenda an. Die Verbesserung der Unterrichtsversorgung und Entlastung der Lehrkräfte soll mit Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit in der niedersächsischen Schullandschaft einhergehen.

Auf der Agenda, die Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne im Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtags vorstellte, stehen unter anderem die Beitragsfreiheit im Kindergarten, eine Flexibilisierung des Einschulungstermins, die Verbesserung der Unterrichtsversorgung und Entlastung der Lehrkräfte im Schulalltag sowie eine stärkere Serviceorientierung der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Auch das dringend gebotene Nachsteuern bei der Inklusion will Tonne in Angriff nehmen. Bei den genannten Vorhaben plant der neue Kultusminister Niedersachsens, sehr dialogorientiert vorzugehen und den Austausch mit allen Akteuren zu suchen. Allerdings zeigte er keinerlei Diskussionsbereitschaft bei Themen, die den so genannten Schulfrieden gefährden. Gleich zu Beginn der Ausschusssitzung betonte Tonne: "Schulstrukturdebatten wird es mit mir nicht geben!"

Tonne stellte klar, dass es für die neue Niedersächsische Landesregierung keine besseren oder schlechteren Schulformen gebe: "Wir werden weder neue Schulformen erfinden, noch bestehende in Frage stellen. Die Schulen, die unsere niedersächsische Schullandschaft ausmachen, sind wichtig, vielfältig und bereichernd. Deshalb setzen wir auf Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit in unserer Schullandschaft. Die Koalition bekennt sich ausdrücklich zum Schulfrieden, und dafür stehe ich auch ganz persönlich", sagt Niedersachsens neuer Kultusminister. Wichtiger sei ihm, unter anderem bei der Unterrichtsversorgung an den allgemeinbildenden Schulen, mit einem Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen und 1 000 zusätzlichen Lehrkräften schnellstmöglich im Durchschnitt mehr als 100 Prozent zu erreichen. "Eine gute Lehrerversorgung ist die Grundlage für guten Unterricht, für gute Bildungschancen, für Planbarkeit in den Schulen und Verlässlichkeit aus Elternsicht", erklärt Tonne. Auch bei der Umsetzung der Inklusion soll laut Tonne mit mehr Personal und mehr Zeit in den Regionen "nachgesteuert werden, ohne vom Kurs abzuweichen." Tonne will 430 Stellen für Inklusionsfachkräfte an den allgemeinen Schulen entfristen und jährlich 150 zusätzliche Stellen für weiteres Fachpersonal schaffen. „"Expertise einholen, gemeinsam beraten, pragmatisch und unideologisch entscheiden und gemeinsam vertreten - das wird das Motto meiner Arbeit sein", so Tonne. "Ich setze auf Pragmatismus beim Lösen von Herausforderungen, Kontinuität in der Schulstruktur und Fantasie bei der Gestaltung der modernen Schule 2040. Ich bin dabei sehr offen für Ideen und für Vorschläge!"

Auf der didacta 2018 in Hannover wird das Niedersächsische Kultusministerium in Halle 12 mit den drei Schwerpunktbereichen "Inklusive Schule, Ganztagsschule sowie Chancen und Möglichkeiten der beruflichen Bildung" vertreten sein, die durch Schulen aller allgemeinbildenden Schulformen präsentiert werden, ergänzt durch drei berufsbildende Schulen. Zudem werden auch die Themenbereiche "Frühe Bildung", "Berufsorientierung", "Digitalisierung", "Niedersächsischer Bildungsserver(NiBiS)/NLQ" und "Lesen", repräsentiert durch den Friedrich-Bödeker-Kreis und die Akademie für Leseförderung, auf dem didacta-Messestand des Niedersächsischen Kultusministeriums zu finden sein.
Niedersächsisches Kultusministerium (D-30159 Hannover), Halle 12, Stand B45
Ansprechpartner: Sebastian Schumacher
Tel.: +49 511 120-71 48
E-Mail: sebastian.schumacher@mk.niedersachsen.de

Darauf fahren die Kids ab!
Mehr als 36 Millionen Gäste haben seit ihrer Eröffnung im Jahr 2000 die Autostadt in Wolfsburg besucht. Der Themenpark informiert rund ums Auto und weiß auch als außerschulischer Lernort zu begeistern – beispielsweise mit den neuen KidsTouren, die diesen Herbst ins Programm genommen wurden.

Riechen, fühlen, anfassen und erleben – ganz auf die Bedürfnisse kleiner Forscher und Entdecker im Alter zwischen fünf und elf Jahren hat die Autostadt das Konzept der neuen Führungen zugeschnitten, die sich unter anderem mit den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Elektroenergie und Zeitreisen befassen. "Ziel ist es, Kinder aktiv zum Mitmachen zu ermuntern und ihnen die Inhalte der Touren verständlich und kindgerecht zu vermitteln", erklärt Dr. Michael Pries. Der Leiter der Inszenierten Bildung in Wolfsburg achtet darauf, dass die neuen KidsTouren mehr als bloße Unterhaltung für die Jüngsten sind. "Die Themenvielfalt basiert dabei auf dem Curriculum Mobilität, das als offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade aufgenommen und ausgezeichnet wurde. Wir haben die KidsTouren inhaltlich einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entsprechend angepasst und viel Wert darauf gelegt, den Kindern möglichst spielerisch die jeweiligen Schwerpunkte der Führungen näher zu bringen", erklärt Dr. Pries.

Insgesamt gibt es ein ganzes Dutzend verschiedener KidsTouren, die sich mit Mobilität in all ihren Facetten auseinandersetzen und den Kindern Gelegenheit geben, in die Haut von Wissenschaftlern, Designern und Materialforschern zu schlüpfen. So lernen die kleinen Gäste beispielsweise in der Tour "Nachhaltigkeit erforschen" beim Bau eines kleinen Elektromotors wichtige Grundlagen der Elektromobilität kennen. Wie viel Wasser es auf der Welt gibt, wofür es gebraucht wird und wie die lebenswichtige Ressource geschont werden kann, finden die Kinder mit dem Themenschwerpunkt Wasser heraus. Und kleine Künstler, die ihre kreativen Fertigkeiten erproben wollen, haben Spaß mit der Tour "Jeder ist ein Designer". "Anfassen erlaubt" heißt es ausdrücklich auf der Tour durch das Automobilmuseum ZeitHaus, wo die Kinder mit Handschuhen ausgestattet die Schönheit automobiler Schätze nicht nur sehen, sondern auch erfühlen können. Zudem können sie eine "Automobile Zeitreise" mit einem Koffer voller Hinweise antreten und den Spuren der Automobilgeschichte folgen. In den Pavillons schließlich, in denen die unterschiedlichen Marken von Volkswagen vorgestellt werden, lernen die jungen Entdecker viel über die Geschichte eines Konzerns kennen, der sich in jüngster Zeit vor große Herausforderungen gestellt sieht - und wer weiß, vielleicht helfen schon bald die Jüngsten mit, diese Herausforderungen durch die bei den KidsTouren vermittelten Werte zum Thema "Nachhaltigkeit" zu meistern?

Aktuelle Informationen über die im Eintrittspreis enthaltenen KidsTouren finden Interessierte online unter www.autostadt.de/ , wo auch die Reservierungen für die jeweils 30-minütigen Führungen vorgenommen werden können.
Autostadt GmbH (D-38440 Wolfsburg), Halle 11, Stand D16
Ansprechpartner: Cord Völkening
Tel.: +49 5361 406338
E-Mail: pressestelle@autostadt.de

Ausgezeichnete Nachhaltigkeit
Mehr als 60 Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die Nachhaltigkeit in der deutschen Bildungslandschaft auf vorbildliche Weise verankern, wurden jetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

Auf dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vom 27. bis 28. November 2017 veranstalteten Agendakongress trafen sich Akteure aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um gemeinsam die Umsetzung des "Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung" voranzutreiben, der zentraler Bestandteil des "UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist. In Berlin wurde deutlich, dass das Thema "Nachhaltigkeit" im Bildungsbereich überall eine gewichtige Rolle spielen kann. Ob nun Kinder in Kitas lernen, wie wichtig fairer Handel ist, ein Ökogarten Besuchern zeigt, wie Natur nachhaltig genutzt und gestaltet werden kann oder Auszubildende während ihrer Lehre erfahren, wie unternehmerisches Denken und Handeln unter dem Leitbild ökologischen Wirtschaftens funktioniert - der Kreativität für engagierte Bildungsinitiativen sind kaum Grenzen gesetzt, um nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten zu vermitteln.

Insgesamt 63 Kommunen, Netzwerke und Lernorte zeichneten Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF, und Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, in Berlin aus. "Wir brauchen Vorbilder, um den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu schaffen. Die Preisträger zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in unserem Alltag gelebt werden kann. Nur durch Bildung verstehen wir die Auswirkungen unseres Handelns auf unsere Umwelt und Zukunft", erklärte Quennet-Thielen und unterstrich die Bedeutung der vorgestellten Projekte: "Die Ausgezeichneten tragen mit ihrer Arbeit entscheidend dazu bei, unser Bildungswesen stärker am Prinzip der Nachhaltigkeit auszurichten. Damit liefern sie wichtige Impulse für die Umsetzung des 'Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung'."

Als Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission hob Prof. Dr. Verena Metze-Mangold die Vorbildfunktion der Preisträger hervor, zu denen beispielsweise mit dem Regionalen Umweltzentrum Hollen oder der Autostadt in Wolfsburg auch Aussteller der kommenden didacta 2018 gehören: "Sie alle machen deutlich, wie Nachhaltigkeit auch in den Strukturen des deutschen Bildungssystems verankert werden kann. Sie integrieren Prinzipien der Nachhaltigkeit in Inhalte und Methoden der Bildung, richten ihre Bewirtschaftung an Nachhaltigkeit aus, bilden ihre Mitarbeiter zu nachhaltiger Entwicklung weiter und machen Nachhaltigkeit zum Thema in der Zusammenarbeit mit ihren Partnern. Ich wünsche mir, dass diese strukturbildenden Initiativen viele Nachahmer finden."
Deutsche UNESCO-Kommission e.V. (D-53129 Bonn), Halle 12, Stand F57
Ansprechpartnerin: Katja Römer
Tel.: +49 228 60497-42
E-Mail: roemer@unesco.de

Nicht einfach nur "irgendwas mit Medien"!
Damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beruf und Privatleben vereinbaren können, vertrauen mehr als 700 Arbeitgeber auf die pme Familienservice Gruppe. Auf der didacta 2018 in Hannover zeigt das Berliner Unternehmen, wie es in seinen Kindertageseinrichtungen Medienkompetenz vermittelt.

Mit über 1 800 eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die pme Familienservice Gruppe an mehr als 70 Orten in Deutschland und Tschechien vertreten, zudem gehören zur Gruppe zahlreiche Beschäftigte an Kooperationsstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, Berufstätigen bei Krisen zur Seite zu stehen, beispielsweise bei Konflikten am Arbeitsplatz, aber auch bei Sucht- oder Partnerschaftsproblemen. Nicht zuletzt, wenn es darum geht, eine passende Kinderbetreuung zu finden, sind Mütter und Väter bei der pme Familienservice Gruppe gut aufgehoben. Mit mehr als 60 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen sorgt pme für hochwertige und flexible Pädagogik. Kein Wunder, dass für pme die didacta stets ein Pflichttermin ist - zur didacta 2018 in Hannover kommen die erfahrenen Familienunterstützer mit dem Thema "Digital genial: Daddeln war gestern".

Mit den so genannten pme-Lernwelten sollen Kinder im kompetenten Umgang mit modernen Medien gestärkt werden. Die pme Familienservice Gruppe bietet daher in ihren Kindertageseinrichtungen den kleinen Entdeckern einen pädagogischen Lern- und Erfahrungsraum, in dem sie - bezogen auf ihre Lebenswelt und als aktive Gestalter - unterschiedliche Medien erkunden und erfahren können. Das Ziel soll sein, alle Kinder an einen aktiven, kompetenten und mündigen Umgang mit Medien heranzuführen. Auf der didacta 2018 in Hannover wird die pme Familienservice Gruppe nicht nur zeigen, wie ihre als kreativ und verantwortungsbewusst beschriebene Medienpädagogik konkret aussieht, sondern auch mit welchen digitalen Lösungen die Arbeitsorganisation sowie die Kommunikation mit den Eltern und im Team erleichtert werden kann.
pme Familienservice GmbH (D-10785 Berlin), Halle 11, Stand C16
Ansprechpartnerin: Sabrina Ludwig
Mobil: +49 176 19945445
E-Mail: sabrina.ludwig@familienservice.de

Diskriminierung - was dagegen getan werden muss!
Die größte Betroffenenbefragung, die bislang in Deutschland zum Thema Diskriminierung organisiert wurde, führte zu wichtigen Handlungsempfehlungen. Veröffentlicht wurden sie jetzt von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im Rahmen des Berichts "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland".

Für den Bericht analysierten dessen Autoren Steffen Beigang, Karolina Fetz, Dorina Kalkum und Magdalena Otto eine schriftliche Betroffenenbefragung, an der sich mehr als 18 000 in Deutschland lebende Menschen ab einem Alter von 14 Jahren beteiligt haben. Die Umfrage wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Berliner Humboldt-Universität durchgeführt. Der nun auf dem Online-Portal der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie in Kürze auch in Druckfassung bei NOMOS vorliegende Bericht nimmt die unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen genau unter die Lupe und versucht beispielsweise Antworten darauf zu finden, in welchen Lebensbereichen Diskriminierung erlebt wird, welche Personen ein hohes Diskriminierungsrisiko haben oder wie Menschen auf Diskriminierungserfahrungen reagieren.

Mit übergreifenden Handlungsempfehlungen, die aus Sicht des Forschungsteams aufgrund der durch die Umfrage gewonnenen Erkenntnisse folgen müssen, endet der Bericht. Unter anderem wird empfohlen, bestehende Lücken im Antidiskriminierungsrecht zu schließen und den Schutz für Betroffene auszuweiten. Auch eine Ausweitung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes auf den staatlichen Bereich zählt zu den vorgeschlagenen Maßnahmen. Zudem müsse geprüft werden, so die Autoren, ob die bestehenden Diskriminierungsmerkmale wie ethnische Herkunft, Behinderung, Alter, Geschlecht, Religion und Weltanschauung sowie sexuelle Identität auszuweiten sind. Hier empfehlen die Forscherinnen und Forscher insbesondere eine Erweiterung auf äußerliche Merkmale beziehungsweise das Erscheinungsbild eines Menschen. Weiterführende Informationen für den erfolgreichen Kampf gegen Diskriminierung geben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes auch auf der didacta 2018 in Hannover auf ihrem Messestand.
Antidiskriminierungsstelle des Bundes (D-10117 Berlin), Halle 13, Stand F13
Ansprechpartner: Sebastian Bickerich
Tel.: +49 30 18 555-1805
E-Mail: presse@ads.bund.de

Wo liegen die didaktischen Mehrwerte der Digitalisierung?
Mitte Dezember startete unter Beteiligung des Ernst Klett Verlags die Netzwerkarbeit des bayerischen Schulversuchs "Digitale Schule 2020". Der Austausch von Erfahrungen, Methoden und Instrumenten soll unter anderem der Erprobung des didaktischen Mehrwerts digitaler Medien im Unterricht dienen.

"Wir wollen die Chancen, welche die Digitalisierung bietet, nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren", erklärte bei der Auftaktveranstaltung zur Arbeit der Netzwerkschulen am 11. Dezember 2017 Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, der als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern die Netzwerkarbeit der Stiftung für den bayerischen Schulversuch "Digitale Schule 2020" vorstellte. Es geht in diesem Versuch im Wesentlichen um eine strukturelle und qualitative Zusammenarbeit zwischen den Modell- und Netzwerkschulen. Zudem soll die Förderung einer schulübergreifenden Kooperationskultur zur Verbesserung der Unterrichts- und Organisationsqualität durch den Aufbau eines Multiplikatorennetzwerks führen, um durch eine große Vielfalt der Standorte Handlungsempfehlungen für die Schule als Ganzes erarbeiten zu können. An dem Modellversuch ist der Ernst Klett Verlag mit einem umfassenden Angebot an digitalen Unterrichtsmaterialien für Schüler und Lehrer beteiligt.

"Wir freuen uns sehr, dass wir bei dem Schulversuch 'Digitale Schule 2020' der Stiftung Bildungspakt Bayern mit unseren digitalen Produkten und mit unserem Know-how involviert sind", so Katja Maren Sander, die als Key Account Managerin E-Learning bei Klett für die Modell- und Netzwerkschulen in Bayern eine wichtige Ansprechpartnerin sein wird. "Nicht nur die Beteiligten in den Schulen werden neue Erkenntnisse im Umgang mit den digitalen Materialien gewinnen, sondern auch wir als Verlag bekommen direkt vor Ort mit, wie sich Unterricht und Lehr- und Lernprozesse verändern werden und welche neue Bedürfnisse sich daraus entwickeln."

Der Ernst Klett Verlag stellt als Projektpartner des Modellversuches seine für den LehrplanPLUS zugelassenen digitalen Schüler- und Lehrerprodukte zur Verfügung, sodass die acht Modell- und zwölf Netzwerkschulen auf die "Digitalen Unterrichtsassistenten", auf die digitalen Schülerbücher "eBook" sowie auf die seit dem Schuljahr 2017/18 erhältlichen und mit interaktiven Zusatzmaterialien ausgestatteten "eBook pro" zugreifen können. Zudem ermöglicht Klett es den Schulen im Rahmen des Schulversuchs, Fort- und Weiterbildungsangebote des Verlages zu nutzen.
Ernst Klett Verlag GmbH (D-70178 Stuttgart), Halle 12, Stand C06
Ansprechpartnerin: Anja Vrachliotis
Tel.: +49 711 6672-1166
E-Mail: pr@klett.de

Endspurt beim Deutschen Kita-Preis führt über didacta 2018
Bevor die besten Kitas gekürt werden, präsentiert sich der Deutsche Kita-Preis am 20. und 21. Februar 2018 in Hannover sowohl im Fachforum als auch auf dem Fachpodium der weltweit größten Fachmesse für Lernen und Lehren.

Zehn Kitas haben es beim Deutschen Kita-Preis in die Endrunde geschafft: Die Finalisten der Kategorie „Kita des Jahres“ kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Damit beginnt nun der Endspurt beim Deutschen Kita-Preis, der durch die Begutachtung der zehn Finalisten-Kitas durch ein Experten-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Berliner Kita-Instituts für Qualitätsentwicklung (BeKi) eingeleitet wird. Während der zweitägigen Vor-Ort-Besuche der Gutachter sollen unter anderem Gruppendiskussionen mit Erzieherinnen und Erziehern, Interviews mit der Kita-Leitung sowie Elterngespräche geführt werden. Das finale Urteil durch eine unabhängige Jury wird dann durch ein Online-Voting ergänzt, um die fünf besten Kitas zu küren, die eine Auszeichnung und Preisgelder in Höhe von insgesamt 65 000 Euro erhalten.

Zuvor aber präsentiert sich der Deutsche Kita-Preis am 20. und 21. Februar 2018 in Hannover auf der didacta 2018. Bereits am ersten Messetag können die didacta-Besucher auf dem Fachforum "Beteiligung als Voraussetzung für Qualitätsentwicklung" im Saal 1A des Convention Centers (CC) auf dem Messegelände in Hannover mit Vertretern des Deutschen Kita-Preises über die unterschiedlichen Perspektiven auf Qualität diskutieren. Wie aus gemeinsamer Reflexion fruchtbare Qualitätsentwicklung werden kann, diskutiert dann am zweiten Messetag, den 21. Februar 2018, Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern auf dem Fachpodium "Der Deutsche Kita-Preis - Wege zur guten Reflexion". Moderiert werden die Fachveranstaltungen von Jan Hofer, bekannt aus der Tagesschau der ARD, beziehungsweise von Matthias Degen vom WDR. Anmeldungen sowohl für das Fachforum als auch das Fachpodium sind ab sofort möglich, nähere Information finden sich im Programmflyer für den Themenbereich frühe Bildung, der unter www.didacta-hannover.de/de/veranstaltungen/themen/fruehe-bildung/ heruntergeladen werden kann.
Convention Center (CC), Saal 1A, 20. Februar 2018, 14 bis 16 Uhr,
Fachforum zum Deutschen Kita-Preis - Beteiligung als Voraussetzung für Qualitätsentwicklung
Deutscher Kita-Preis - Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinnützige GmbH (D-10963 Berlin)
Ansprechpartnerin: Viktoria Deßauer
Tel.: +49 30 25 76 76 892
E-Mail: viktoria.dessauer@dkjs.de

Spind Spin-off: Schließfächer erobern Raumkonzepte
Mietra, der Schließfach-Experte aus Bad Lausick, sucht auf der didacta 2018 in Hannover Projektschulen, die ein Jahr lang vollkommen kostenlos den Doppelnutzen für Schüler und Lehrpersonal der neuen Mietra-Lernraumkonzepte testen.

Im Idealfall halten sich sowohl Schüler als auch Lehrkräfte gerne in ihrer Schule auf - vor allem dann, wenn Schulen nicht nur Lern- und Lehrraum bieten, sondern auch einen sozialen Raum mit guter Atmosphäre schaffen. Der Herausforderung durch neue pädagogische Konzepte und der zunehmenden Anzahl von Ganztagsschulen stellt sich Mietra erfolgreich mit dem Angebot neuer Raumlösungen, in denen Schließfächer nicht nur optisch, sondern auch funktional in Lernraumkonzepte integriert werden. Mietra entwickelt bereits seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Lösungen mit dem Ziel, die Rücken der Schüler zu entlasten. Die TÜV geprüften Schließfachschränke von Mietra für unterschiedliche Anwendungsbereiche nehmen zudem aufgrund ihrer speziellen Konstruktion nachweislich auch die Brandlast von Fluren und aus den Klassenzimmern, weil sie selbst bei gefüllten Schließfächern oder Explosionen im Fach keine Brandausbreitung auf Nachbarfächer zulassen.

Auf der didacta 2018 in Hannover stellt Mietra nun neben klassischen Schließfach- und Spindlösungen ganz neue Raumkonzepte speziell für Pausenbereiche und Klassenzimmer vor, die neben Ordnung und Struktur im Schulalltag auch praktische Zusatzfunktionen bieten sollen. Zum Doppelnutzen für Schüler und Lehrkräfte der abwechslungsreichen Lernlandschaften gehören beispielsweise Sitzgelegenheiten für Lern- und Ruhezonen, Steharbeitsplätze für Einzel- und Gruppenarbeiten, Ablage- und Präsentationsflächen für Schülerarbeiten und Ausstellungsstücke, Theken und Raumtrenner und natürlich abschließbarer Stauraum für leichtere Schultaschen. Schulen, die Interesse an neuen Lösungen für ihre Raumgestaltung haben, sollten also auf der didacta 2018 in Hannover auf dem Mietra-Messestand vorbeischauen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil das Unternehmen Projektschulen für seine beiden neuen Lernraumkonzepte mit Schließfächern sucht, welche die Raumkonzepte ein Jahr lang vollkommen kostenlos testen. Eine geringe monatliche Miete für die Schließfächer wird erst im Anschluss an die Testphase erhoben.
Mietra e.K. (D-04651 Bad Lausick), Halle 13, Stand C30
Ansprechpartnerin: Denise Gödicke
Tel.: +49 34345 7295138
E-Mail: denise.goedicke@mietra.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie hier: Trendspots

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