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didacta 2018, 20. - 24. Februar
didacta News

Trendspots zur didacta 2018

Entdecken Sie die Top-Themen auf dem Weg zum Bildungsgipfel im Flachland!

06.09.2017

Vom 20. bis 24. Februar 2018 führt die didacta als weltweit größte und Deutschlands wichtigste Bildungsmesse wieder Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Hannover zusammen.

Viele Angebote und Trends rund um Erziehung, Bildung, Qualifizierung und Digitalisierung wird die didacta im Februar 2018 zeigen. Mit den didacta-Trendspots gibt es einen Vorgeschmack, was sich heute schon in der Branche tut und woran gearbeitet wird.

Lehrerinnen und Lehrer auf der Suche nach Glück
Im September 2016 erschien bei Beltz ein kluges Buch, das Lehrerinnen und Lehrern den Weg zum Glück zeigen will. Autorin Simone Roemer gibt mit "Unterrichten Sie sich glücklich! Mit Herz und Begeisterung in den Schulalltag" probate Anleitungen zur persönlichen und beruflichen Erfüllung.

"Mit dem Umblättern der letzten Seite werden Sie ein Stück reicher sein", verspricht Simone Roemer, selber Lehrerin, ihren Kollegen auf den ersten Seiten ihres Buches und liefert den Grund dafür gleich mit: "Weil Sie sich wieder öffnen können für das, was in unserem Beruf zählt: das Leben als einen Prozess des Lernens zu betrachten. Ich wünsche mir, dass mein Buch über die Mauern des Schulgebäudes hinaus wirkt. Denn Beruf und Privates sind für mich untrennbar miteinander verknüpft, das Glück im einen Bereich bedingt das Glück im anderen Bereich." Mit der Beschreibung einfacher, sofort umsetzbarer Tools will Roemer die Aktivierung der Selbstheilungskräfte fördern, um den Klassenraum wieder als Motivationsraum lebendig werden zu lassen.

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Lehrerinnen und Lehrer werden im Schulalltag mit zahlreichen Anforderungen von verschiedenen Stellen konfrontiert. Den Erwartungen von Schülern, deren Eltern, von Kollegen, der Politik und der Gesellschaft allgemein gerecht zu werden, kann so anstrengend sein, dass die eigenen Ansprüche nicht selten auf der Strecke bleiben. In diesem Spannungsfeld sieht Simone Roemer Handlungsbedarf und widmet sich auf den knapp 180 Seiten von "Unterrichten Sie sich glücklich!" ihrem zentralen Thema: Wie mit echter Wertschätzung - sich selbst und anderen gegenüber - zurück zur Authentizität gefunden werden kann, um Respekt und Neugierde wieder zur Bedeutung zu verhelfen. Da Roemers Stil informativ und einfühlsam zugleich ist, hat sie beste Voraussetzungen, ihr Ziel zu erreichen. Dies sieht auch Prof. Dr. Johannes Siegrist so, der Seniorprofessor der Heinrich Heine Universität schreibt in seinem Vorwort zu "Unterrichten Sie sich glücklich!": "Ich kenne kein Buch, welches so viele Anstöße und überzeugende Argumente zu einer positiven Gestaltung der Lehrerarbeit auf der persönlichen Ebene liefert wie die vorliegende Veröffentlichung von Simone Roemer."

Verlagsgruppe Beltz - Julius Beltz GmbH & Co. KG (D-69469 Weinheim)
Ansprechpartnerin: Anja Lösch
Tel.: + 49 6201 6007-443
E-Mail: a.loesch@beltz.de

Wer Digitalisierung begreifen will, braucht IT zum Anfassen!
"Die vielleicht größtmögliche Umwälzung des deutschen Schulsystems passt in eine Hand", schrieb ZEIT-Redakteur Patrick Beuth - gemeint war der Calliope mini, ein Kleinstcomputer, der als schlichte Platine daherkommt und dank transparenter IT die Digitalisierung buchstäblich begreifbar macht.

Der Minicomputer Calliope, der im November des vergangenen Jahres in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf dem IT-Gipfel der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist schon jetzt ein Erfolgsmodell. Immer mehr Schulen setzen auf den Kleinstcomputer. Zuletzt wurde Anfang Mai berichtet, dass nach 3 000 Schulen im Saarland und ersten Projektschulen in Hamburg nun auch 50 Berliner Grundschulen 2 500 dieser lehrreichen Minicomputer erhalten sollen.

Offensichtlich begeistert der Calliope mini als kleines Board mit großer Wirkung nicht nur Mädchen und Jungs für die Digitalisierung, sondern auch die Verantwortlichen in den Schulen. Diese setzen sich zunehmend dafür ein, dass sich ihre Schüler - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - mit dem Calliope mini vom passiven Nutzer zum aktiven Gestalter entwickeln. Der Lehrcomputer soll unzählige kreative Möglichkeiten bieten, ganz gleich ob Roboter gebaut oder Nachrichten übertragen werden - mit nur wenigen Klicks lassen sich Programme für den Mikroprozessor erstellen und Dinge in Bewegung bringen. Neben 25 roten sowie einer RGB-LED und zwei programmierbaren Buttons enthält die Platine einen kombinierten Lagesensor mit Bewegungssensor und Kompass sowie ein Bluetooth-Modul, um mit anderen Geräten kommunizieren zu können. So lassen sich auch per App erstellte Programme kabellos auf den Calliope mini übertragen. Dank seiner Eigenschaften soll der robuste IT-Zwerg über alle Fächer hinweg im Unterricht eingesetzt werden können, für die Lehrenden werden derweil spezielle Weiterbildungsangebote als Onlinekurse entwickelt. Eine stetig wachsende Community gibt rund um das Board Hilfestellungen und erlaubt es, die neuesten kreativen Anwendungen mit allen zu teilen und zu diskutieren. Kurzum, mit dem Calliope mini erhalten die Kinder ein Instrument, mit dem sie unter der Motorhaube der Digitalisierung an den Stellschrauben drehen und somit entscheidende Zusammenhänge verstehen können.

Calliope gemeinnützige GmbH (D-10119 Berlin)
Ansprechpartnerin: Nora Perseke
E-Mail: nora.perseke@calliope.cc

Kluge Cloud: So lernen Azubis spielerisch!
Vocanto, die neue eLearning-Software, die von der Lucas-Nülle GmbH für Betriebe, Azubis und Ausbilder entwickelt wurde, gewinnt in der Kategorie "Cloud Learning" den eLearning Award 2017 des eLearning Journals.

Seit mehr als vier Jahrzehnten entwickelt und produziert die Lucas-Nülle GmbH aus Kerpen qualitativ hochwertige, moderne und didaktisch erprobte Lehrgeräte und Trainingssysteme für die technische Berufsaus- und -weiterbildung. Vor allem die projektorientierte Berufsausbildung mit ausgereifter Didaktik ist den Rheinländern neben der Vermittlung eines breiten theoretischen Fundaments besonders wichtig. Mit Vocanto will die Lucas-Nülle GmbH nun Fachkunde und Prüfungsvorbereitung in der Form eines hochwertigen eLearning-Angebotes für mehrere Berufe der dualen Berufsbildung ermöglichen.

Vocanto zeichnet sich durch einen Mobile-Learning-Ansatz aus, der auf Cloud-Dienstleistungen aufgebaut ist. Auf dem weltweit verfügbaren Vocanto-Server sollen sich stets die aktuellsten Inhalte, die zudem ständig erweitert werden, finden lassen. Mit einer Vielzahl von Bildern, Animationen und Simulationen sind die Lerninhalte interaktiv aufgebaut, zudem sollen Gamification-Elemente die Lernmotivation steigern. Um Vocanto zu nutzen, müssen die Anwender weder einen eigenen Server betreiben, noch umfangreich Daten up- beziehungsweise downloaden, denn Vocanto funktioniert entweder mit einer iPad-App oder dank einer responsiven Webseite browserbasiert, sodass immer und überall auf alle Inhalte zugegriffen werden kann. So lassen sich zum Beispiel auch Pausen oder der Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln dazu nutzen, mit Vocanto effektiv zu lernen. Auch die Jury des eLearning Journals hob als besonders bemerkenswert hervor, dass dank eines cloudbasierten Ansatzes ausbildende Unternehmen keine eigene Infrastruktur aufbauen müssen, um die Lerninhalte von Vocanto nutzen zu können, und verlieh deshalb der Lucas-Nülle GmbH den eLearning Award 2017 in der Kategorie "Cloud Learning".

Lucas-Nülle GmbH (D-50170 Kerpen-Sindorf)
Ansprechpartner: Dirk Marheineke
Tel.: +49 2273 567-187
E-Mail: dirk.marheineke@lucas‐nuelle.de

Otto Schlauverbraucher gehört die Zukunft!
Wie achte ich am besten auf meine Gesundheit? Wie gehe ich klug mit meinem Geld um? Wie kann ich klimafreundlich leben? Allgemeinbildende Schulen, die Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben, können sich bis zum 31. Oktober 2017 um die Auszeichnung "Verbraucherschule" bewerben.

Die Auszeichnung "Verbraucherschule" wird dieses Jahr bereits zum zweiten Mal vom Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) verliehen. Schulen, die Verbraucherbildung in ihrem Schulkonzept übergreifend implementiert haben, werden in der Kategorie "Verbraucherschule Gold" prämiiert, und Schulen, die einzelne Projekte im Bereich Verbraucherbildung umgesetzt haben, treten in der Kategorie "Verbraucherschule Silber" an. Das Schuljahr 2016/2017 gilt für beide Kategorien als Bewertungszeitraum, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Oktober 2017. Auf der Internetseite www.verbraucherschule.de lassen sich nicht nur die Bewerbungsformulare finden, sondern auch Informationen über die bisherigen Preisträger.

Die Auszeichnung "Verbraucherschule", die von der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz gefördert wird, richtet sich an alle allgemeinbildende Schulen und soll sowohl die Verbraucherbildung fördern als auch zur Nachahmung guter Ideen anregen. "Kinder und Jugendliche werden heute schon frühzeitig mit Konsumentscheidungen konfrontiert", sagt Vera Fricke. Die Leiterin der Stabsstelle Verbraucherbildung des vzbv will Schulen dabei unterstützen, in unserer Konsumgesellschaft Stellung zu beziehen: "Mit Verbraucherbildung auf dem Stundenplan können Schulen wichtige Alltagskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler stärken. Die Auszeichnung ehrt besonders engagierte Schulen und setzt damit ein Zeichen für mehr Verbraucherbildung." Der vzbv stellt auf dem Portal www.verbraucherschule.de Unterstützungsangebote bereit, um interessierte Lehrerkollegien auf dem Weg zur Verbraucherschule zu begleiten. Nach einer unverbindlichen Anmeldung erhalten sie Zugang zu einem Netzwerk mit Gleichgesinnten sowie hilfreiche Impulse für die Umsetzung von Verbraucherbildung. Zudem können Lehrkräfte mit dem "Materialkompass" des Portals Lehrmaterialien zu den Kernthemen Finanzen, Ernährung, Medien und nachhaltiger Konsum finden, die sich direkt im Unterricht einsetzen lassen.

Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) (D-10969 Berlin)
Ansprechpartnerin: Dr. Vera Fricke
Tel.: +49 30 258 00-0
E-Mail: info@vzbv.de

Gebündelte Kompetenzen für mehr digitale Bildung
Um die Chancen der Digitalisierung für den Bildungsbereich besser nutzbar zu machen, vereinbarten das Hasso-Plattner-Institut (HPI) und der Didacta Verband der Bildungswirtschaft (DV) am 6. Juni dieses Jahres eine vielversprechende Kooperation.

Die Initiatoren der in Berlin gegründeten Kooperation setzen sich ehrgeizige Ziele: Sie wollen nicht nur Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte entwickeln und bereitstellen, sondern auch Modelle für digitale Infrastrukturlösungen gestalten. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit sollen digital-gestützte Bildungsmaßnahmen für Lehrkräfte sein, die über die HPI-Plattform "mooc.house" zur Verfügung gestellt werden. Zudem ist geplant, im Kontext des HPI-Fachbeirats "Cloud-Strukturen und -Dienste" Fachwissen über technische Infrastrukturen für Bildungseinrichtungen zu bündeln. Das HPI ist dafür der richtige Partner, nicht zuletzt wegen des von ihm in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem bundesweiten Exzellenznetzwerk mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen (MINT-EC) gestarteten Pilotprojekts "Schul-Cloud", bei dem die vom Hasso-Plattner-Institut konzipierte Cloud-Infrastruktur dabei helfen soll, Schülern, Lehrkräften und Eltern einen einfachen Zugang zu Lern- und Lehrmaterial bereitzustellen, der stets für alle und überall verfügbar ist.

"Um die digitale Bildung in Deutschland voranzubringen, brauchen wir den intensiven Dialog aller Beteiligten", erklärt Professor Christoph Meinel. Der Direktor des HPI freut sich auf einen noch engeren Austausch mit dem Didacta Verband der Bildungswirtschaft und zeigt sich zuversichtlich, dass von der Kooperation beide Seiten profitieren werden: das HPI von der Expertise der unterschiedlichen Bildungsbranchen und der Didacta Verband von der IT-Kompetenz des HPI sowie von den Möglichkeiten der HPI-Bildungsplattformen. Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft, betont die wichtige Rolle der Pädagogik im Zusammenspiel der beiden Partner: "Neue Technologien verbessern die Bildungsqualität nicht automatisch. Die Bildung in der digitalen Welt gelingt nur, wenn die Technik der Pädagogik folgt. Mit dem Hasso-Plattner-Institut haben wir einen starken, gleichgesinnten Partner gefunden. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, Inhalte und Technologien so zusammenzufügen, dass sie einen Mehrwert für Bildungsprozesse bieten."

Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (D-14482 Potsdam)
Ansprechpartnerin: Christiane Rosenbach
Tel.: +49 331 5509-119
E-Mail: Christiane.Rosenbach@hpi.de

Wenn Lehrer und Schüler das gleiche Ziel haben…
…dann geht es auf Klassenfahrt! Der Landesverband Nordmark des Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) stellte Ende Juni mit seinen neuen Katalogen für Klassenfahrten in 2018 viele tolle Möglichkeiten vor, mit unvergesslichen Gemeinschaftserlebnissen den Zusammenhalt von Schulklassen zu stärken.

Erfahrene Pädagogen wissen: Klassenfahrten stärken den Zusammenhalt und tragen dazu bei, dass aus unterschiedlichen Gruppen einer Schulklasse echte Gemeinschaften werden. Die erlebnispädagogischen Programme der Jugendherbergen im Norden Deutschlands wollen - getreu dem Motto der Jugendherbergen: "Gemeinschaft erleben" - die Schüler bei Kanutouren, Floßbau, Klettern oder Klassen-Challenges neben Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein auch Vertrauen in sich und andere vermitteln. Welche Angebote es gibt, zeigen die vor kurzem veröffentlichten druckfrischen Kataloge "Klassen mobil Nord 2018" (ab 5. Klasse) und "Klassen mobil Grundschule 2018" der Jugendherbergen in Norddeutschland, die von Umweltprogrammen mit Expedition ins Wattenmeer über sportliche Segelkurse und Kletterausflüge bis hin zu intensiven Teambuilding-Aktionen kaum Wünsche offenlassen.

Das Erfolgsrezept von Klassenfahrten hat beim DJH ganz einfache Zutaten, mit denen das Gelingen fast garantiert ist: Die Programme des DJH sorgen dafür, dass sich Schüler und Lehrer außerhalb des Schulalltags auf völlig neue Weise begegnen können, um sich besser kennenzulernen und sich gegenseitig mit anderen Augen als im Klassenzimmer zu sehen. Das DJH will mit speziell ausgebildeten Erlebnispädagogen dafür sorgen, dass Lehrer methodisch optimal unterstützt werden und sich festgefahrene Verhaltensmuster nachhaltig ändern können. Für das Erreichen dieser wichtigen Ziele bieten die Jugendherbergen den passenden geschützten Raum, schließlich unterstützen die Jugendherbergen seit bereits mehr als 100 Jahren Schulen mit ihren sorgsam ausgearbeiteten Programmen für Klassenfahrten, die zudem den Lehrern viel Planungsstress ersparen, damit sie sich ganz auf die gemeinsamen Erlebnisse mit den Kids und Teens konzentrieren können.

Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Nordmark e.V. (D-22111 Hamburg)
Ansprechpartnerin: Katharina Pauly
Tel.: +49 40 655995-65
E-Mail: k.pauly@jugendherberge.de

Digitalisierung der Bildung? Aber sicher!
Der Open-Source-Anbieter Univention will mit einem zentralen Vermittlungsdienst nicht nur den datenschutzkonformen Umgang mit den digitalen Identitäten von Schülern und Lehrkräften sicherstellen, sondern auch die Einführung digitaler Bildungsangebote erleichtern.

Als führende Anbieterin von Open-Source-Lösungen für Betrieb und Management von IT-Infrastrukturen ist die Univention GmbH vor allem mit ihrem Kernprodukt Univention Corporate Server (UCS) bekannt geworden. UCS ermöglicht Organisationen unter anderem, über das integrierte App-Center schnell und einfach mehr als 90 zusätzliche Enterprise-Anwendungen einzubinden und für mobile Geräte sowie Desktops und Server bereitzustellen. Nun setzt sich Univention für ein Infrastrukturkonzept ein, das zu den vorhandenen föderalen Strukturen im Bildungswesen passen und daher leicht und schnell umsetzbar sein soll.

Univention will die unterschiedlichen IT-Systeme von Schulen, Schulträgern und Bundesländern so organisieren, dass die Authentifizierung der Benutzeridentitäten von Schülern und Lehrpersonal als - wie es Univention-Geschäfstführer Peter Ganten ausdrückt - quasi hoheitliche Aufgabe der Institutionen erhalten bleibt. Zu diesem Zweck soll ein Vermittlungsdienst eingerichtet werden, der den Austausch zwischen Anbietern von Bildungsinhalten und Bildungseinrichtungen auf Basis vorhandener Identitätsmanagement-Systeme ermöglicht. Mit der von Univention vorgeschlagenen Lösung sollen sich also externe Angebote mit der Benutzerverwaltung von Behörden und Unternehmen in ein föderales Gesamtsystem integrieren lassen. "Der Charme unseres Ansatzes liegt darin, dass er den Wettbewerb fördert und gleichzeitig die digitale Souveränität des Bildungsbereiches gegenüber großen privatwirtschaftlichen Akteuren stärkt", betont Ganten. "Schulbehörden werden in die Lage versetzt, ohne einen aufwändigen Umbau ihrer Infrastruktur frei aus einem größeren digitalen Bildungs- und Dienstleistungsangebot als bisher auszuwählen. Wird der ID-Vermittlungsdienst mit Open-Source-Software realisiert, ließen sich zudem die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit jederzeit unabhängig überprüfen. Gleichzeitig profitieren aber auch die Anbieter von Lehrmaterialien und Software von dem Dienst, da sie ihre Angebote sehr viel einfacher und kostengünstiger bundesweit zur Verfügung stellen könnten."

Univention GmbH (D-28359 Bremen)
Ansprechpartnerin: Alice Horstmann
Tel.: +49 421 22232-0
E-Mail: horstmann@univention.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie hier: www.didacta-hannover.de/de/messe/aussteller-produkte/produktneuheiten/produktneuheiten-2018.xhtml

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