Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage des Instituts für Lernsysteme (ILS) und der Europäischen Fachhochschule Hamburg (Euro-FH) unter Personalverantwortlichen, bestätigen acht von zehn Teilnehmern, dass die Rekrutierung von Fachkräften in den letzten Jahren schwieriger geworden ist. Beim Kampf um die Talente sollen u.a. Fortbildungsangebote entscheidende Pluspunkte bringen.
Dem ILS zufolge sehen acht von zehn Personalern in flexiblen Arbeitszeiten eine Möglichkeit, begehrten Fachkräften den entscheidenden Mehrwert zu bieten. Darüber hinaus bewerteten 71 % umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten als (sehr) wichtig im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Fortbildungsangebote lägen damit nach Einschätzung der Personalverantwortlichen auf einer Stufe mit hohen Gehältern und leistungsbezogenen Prämien.
Insbesondere im Hinblick auf die Arbeitszeiten von weiblichen Mitarbeitern halten laut ILS 96% der Personaler die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle für eine geeignete Lösung. So lasse sich z.B. eine frühzeitige Rückkehr aus Elternzeiten realisieren. Diese könnten darüber hinaus mit Weiterbildungen effektiv überbrückt werden – fast drei Viertel der Personalverantwortlichen sehen darin eine zusätzliche Chance. Ebenfalls interessant war auch die Ansicht, die 70 % der befragten Unternehmen vertraten:
"Wer rechtzeitig und kontinuierlich in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter investiert, wird mittel- und langfristig nicht vom Fachkräftemangel betroffen sein." (Quelle: ILS/sp).