Wie das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mitteilt, wird die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (Projekt StEG) fortgesetzt. Diesmal rücken die Qualität der außerunterrichtlichen Angebote und die individuelle Förderung in den Fokus der Forschung.
Das DIPF will hierfür bis zum Jahr 2012 neue Untersuchungen durchführen und dabei Schülerinnen und Schüler in Ganztagsschulen von der Grundschule über die Sekundarstufe I bis zum Übergang in die Berufsausbildung befragen. Zudem will man 2012 und 2015 in einer bundesweit repräsentativen Befragung von Schulleitungen Daten zur aktuellen Ganztagsschulsituation erheben. Prof. Eckhard Klieme vom DIPF, Sprecher des StEG-Konsortiums erklärt:
„Die umfangreichen, seit 2005 in StEG gewonnen Ergebnisse sind Grundlage für unsere weiterführenden Fragestellungen. Gleichzeitig können wir nachzeichnen, wie sich die Ganztagsschullandschaft bundesweit über viele Jahre entwickelt und verändert. Die Ergebnisse geben Politik und Schulpraxis Hinweise für die Gestaltung von Ganztagsschulen und -angeboten.“
Bezüglich der StEG-Resultate für den Zeitraum 2005–2010 ergänzt Klieme: „Die Studie hat gezeigt, dass Ganztagsangebote sich positiv auf das Sozialverhalten und das Familienklima auswirken. Die Schulnoten verbessern sich jedoch nur bei entsprechender pädagogischer Qualität.“
Informationen zur vergangenen und zur aktuellen StEG-Studie finden Sie auf der Projektseite www.projekt-steg.de. (Quelle: DIP/sp)