Auch wenn immer mehr Firmen auf Social Media setzen: Zu einem Job-Boom wird es wohl nicht kommen. Einer BVDW-Umfrage zufolge planen die Unternehmen nur wenige Neueinstellungen und vertrauen vermehrt auf Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Fachbereich Soziale Medien.
Nach Angaben des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. versucht der überwiegende Teil der befragten Unternehmen die Teilhabe an Sozialen Medien nicht über Neueinstellungen zu organisieren, sondern durch den Wissensaufbau anhand von Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen: Rund 62 % der Unternehmen würden in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren.
Zwischen Workshops, Schulungen und Seminaren sei allerdings keine offensichtliche Tendenz auszumachen, ob interne Maßnahmen oder externe Schulungsformen bevorzugt würden. Beide Varianten wurden mit knapp 45,2 % ungefähr gleich häufig angegeben. Als die seltenste Fortbildungsmaßnahme wurde das Studium identifiziert, das aufgrund des relativ hohen zeitlichen und finanziellen Aufwands sowie der noch wenig spezialisierten Studiengänge für Social Media nur rund 2 % aller Befragten zur Weiterbildung genutzt hätten (Quelle: BVDW/sp).