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Neu: Sicherheit in Schulen

Sicherheitstechnik und mehr für Gefahrensituationen

Mit diesem wichtigen Themen erweitert die didacta ihr Angebot für interessierte Besucher in Halle 15.


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Neuer Ausstellungsbereich auf der didacta

Es sind schreckliche Einzelfälle, die im Gedächtnis haften bleiben. Littleton, Erfurt, Winnenden und Ortsnamen reichen aus, um die Erinnerung an die Katastrophen wach zu rufen. Nach solchen Ereignissen folgt neben der Trauer auch eine in breiter Öffentlichkeit geführte Diskussion über Prävention, Früherkennung und geeignete Sicherheitsmaßnahmen. Für Schulen aber ist die Frage der Sicherheit ein wichtiges Thema, auch wenn die Schlagzeilen längst wieder woanders sind. Die Bildungsmesse didacta wird das Thema "Sicherheit in Schulen" jetzt verstärkt aufnehmen. Bei den Ausstellern aus diesem Bereich geht es um geeignete Maßnahmen für den schlimmsten aller Fälle, aber auch um ganz alltägliche Herausforderung.


Das Thema Sicherheit ist äußerst komplex. Technische Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung. Genauso wichtig aber sind Pläne und Absprachen, wie sich Funktionsträger in Gefahrensituationen verhalten sollen. Nur so ist koordiniertes Handeln im Ernstfall möglich. Schulen haben vielfältige Anforderungen in Bezug auf Sicherheit zu erfüllen. Ohnehin gelten die Auflagen für öffentliche Einrichtungen. Dazu gibt es spezifische Problemstellungen vom Vandalismus bis hin zu Gewalttaten. So werden sich die Aussteller in Halle 14/15 auf den Ständen F44 bis F52, G45 bis G53 sowie H52 auch einem weiten Spektrum von Sicherheitsthemen und Brandschutzerziehung widmen.


So stellt ein Unternehmen auf der didacta ein System vor, das umfassende Sicherheitsaspekte im Notfall berücksichtigt, aber auch als Kommunikationssystem im täglichen Geschehen Vorteile schafft. Es handelt sich dabei um eine Sicherheitssprechanlage, die aus einer zentralen Steuereinheit sowie weiteren Sprechstellen und Lautsprechern besteht. Die Ausstattung wird an die individuellen Bedürfnisse der Schule angepasst. Im Krisenfall ermöglicht eine solche Anlage etwa die Alarmierung und Notrufauslösung, ein diskretes "Hineinhören", einen Notruf an die Polizei oder den Rettungsdienst, sie löst automatische Sprachdurchsagen aus und beruft das Krisenteam ein. Im Alltag wiederum können die Sprechstellen genutzt werden, um beispielsweise im Sekretariat etwas zu erfragen, um einen Hausmeister zu rufen oder Lehrer nutzen die Anlage, um sich untereinander abzustimmen. Hinzu kommen Lautsprecherdurchsage oder auch Anrufe ins normale Telefonnetz.


Neben weiteren Unternehmen aus dem Segment Sicherheitstechnik präsentieren sich in Halle 14/15 auf der didacta auch zum ersten Mal der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und der Fachverband Sicherheit im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI). Auf dem Stand des ZVEI informieren unabhängige Experten Schulträger, Schulleiter und Lehrer über einen besseren Schutz vor Gefahren wie Brand, Einbruch oder Amokläufe. Einen Überblick zum Thema verschafft außerdem der Fachvortrag "Sicherheit an Schulen Anforderungen und Herangehensweisen"` am Mittwoch, 15. Februar, im Convention Center.


Ein weiterer Aussteller ist die Initiative Sicherheit in Schulen e.V. Auf dem Stand der Initiative wird es zum einen Vorträge von Sicherheitsexperten geben, zum anderen soll ein Klassenzimmer nachgebaut werden, das die technischen Möglichkeiten zur Krisenprävention Amok und andere Sicherheitslösungen transparent macht.


Im direkten Umfeld des ZVEI präsentieren weitere Ausstellern ihre technischen Lösungen, Produkte und Konzepte zum Thema Sicherheit in der Schule.


Die didacta ist Europas wichtigster Bildungsevent. Zum Fachpublikum auf der Messe gehören Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Trainer, Hochschulprofessoren und andere Entscheidungsträger aus dem Bildungssektor. Die didacta deckt alle Bereiche von der Kindertagesstätte über Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation bis hin zu Weiterbildung/Beratung ab und fördert den Austausch zwischen den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen. Sie findet jährlich statt und wechselt zwischen den Standorten Hannover, Köln und Stuttgart.


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