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Frühe Bildung

Ausgezeichnete Nachhaltigkeit

Mehr als 60 Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die Nachhaltigkeit in der deutschen Bildungslandschaft auf vorbildliche Weise verankern, wurden jetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

13.12.2017
UNESCO_BNE
UNESCO BNE

Auf dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vom 27. bis 28. November 2017 veranstalteten Agendakongress trafen sich Akteure aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um gemeinsam die Umsetzung des "Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung" voranzutreiben, der zentraler Bestandteil des "UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist. In Berlin wurde deutlich, dass das Thema "Nachhaltigkeit" im Bildungsbereich überall eine gewichtige Rolle spielen kann. Ob nun Kinder in Kitas lernen, wie wichtig fairer Handel ist, ein Ökogarten Besuchern zeigt, wie Natur nachhaltig genutzt und gestaltet werden kann oder Auszubildende während ihrer Lehre erfahren, wie unternehmerisches Denken und Handeln unter dem Leitbild ökologischen Wirtschaftens funktioniert - der Kreativität für engagierte Bildungsinitiativen sind kaum Grenzen gesetzt, um nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten zu vermitteln.

Insgesamt 63 Kommunen, Netzwerke und Lernorte zeichneten Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF, und Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, in Berlin aus. "Wir brauchen Vorbilder, um den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu schaffen. Die Preisträger zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in unserem Alltag gelebt werden kann. Nur durch Bildung verstehen wir die Auswirkungen unseres Handelns auf unsere Umwelt und Zukunft", erklärte Quennet-Thielen und unterstrich die Bedeutung der vorgestellten Projekte: "Die Ausgezeichneten tragen mit ihrer Arbeit entscheidend dazu bei, unser Bildungswesen stärker am Prinzip der Nachhaltigkeit auszurichten. Damit liefern sie wichtige Impulse für die Umsetzung des 'Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung'."

Als Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission hob Prof. Dr. Verena Metze-Mangold die Vorbildfunktion der Preisträger hervor, zu denen beispielsweise mit dem Regionalen Umweltzentrum Hollen oder der Autostadt in Wolfsburg auch Aussteller der kommenden didacta 2018 gehören: "Sie alle machen deutlich, wie Nachhaltigkeit auch in den Strukturen des deutschen Bildungssystems verankert werden kann. Sie integrieren Prinzipien der Nachhaltigkeit in Inhalte und Methoden der Bildung, richten ihre Bewirtschaftung an Nachhaltigkeit aus, bilden ihre Mitarbeiter zu nachhaltiger Entwicklung weiter und machen Nachhaltigkeit zum Thema in der Zusammenarbeit mit ihren Partnern. Ich wünsche mir, dass diese strukturbildenden Initiativen viele Nachahmer finden."

Deutsche UNESCO-Kommission auf der didacta

Auf der didacta 2018 konnten Sie Deutsche UNESCO-Kommission direkt vor Ort erleben und sich die neuesten Produkte und Services live präsentieren lassen. mehr

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